Kurztrip an den Gardasee

 

 Tschüss Alltag, Hallo bella Italia!

Mein Kurzurlaub in den Süden.

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Für uns ging es letzte Woche ganz spontan an den Gardasee. Es waren Ferien, die Saison ist im vollen Gang und wir wussten, dass wir am Hauptabreisetag auch nach Hause fahren müssen.  Das konnte uns jedoch nicht davon abhalten die Taschen zu packen und uns ins Auto zu setzen. Nun ging es 4,5 Autostunden Richtung Süden. Um ehrlich zu sein, hätten wir es nicht besser machen können.

Es waren unglaublich schöne und vor allem erholsame Tage. 

Angekommen in Bardolino haben wir uns natürlich gleich ans Wasser gesetzt und uns ein Gläschen Wein und Pasta gegönnt. Anschließend gab es noch ein Eis und am Hafen konnten wir wirklich die Zeit vergessen. 

Die Innenstadt von Bardolino ist sehr auf Touristen ausgelegt und man hat einige Shopping Möglichkeiten. An jeder Ecke gib es Gelato und Pizzerien. Um ehrlich zu sein ist mir die Stadt etwas zu überlaufen und in der Hauptsaison sind eigentlich nur Deutsche unterwegs.

Für ein verlängertes Wochenende ist das Städtchen jedoch ein schönes Ziel um sich am See zu entspannen. Die zu touristischen Plätze kann man einfach etwas meiden.

 


 

Einer dieser Plätze ist San Vegilio, dort kann man die Seele baumeln lassen und man kommt sich fast vor wie in einem klein Fischerdorf.

Zwar sind dort auch einige Touristen, was der typische italienische Flair hier jedoch wett macht. Einfach zuschauen, wie die Boote ab- und anlegen und gemütlich in die Ferne schauen. Das hat schon was.

Als ich meinen Eltern erzählte, dass wir in San Vegilio waren, musste meine Mutter schmunzeln und hat mir erzählt, dass sie vor knapp 20 Jahren mit meinem Stiefvater dort einen Liebesurlaub verbracht hat. Schon irgendwie lustig, dass ich so viele Jahre später auch mit einem Mann dort hin fahre und wir ebenfalls die Zeit zu zweit genießen konnten.

 

 

Am Abend ging es für uns nach Verona. Mit dem Auto ist man in ca. 40 Minuten mitten im Stadtzentrum. Wir sind durch die Gassen geschlendert, haben Schaufenster angeschaut und sind in einem kleinen Lokal Pasta essen gegangen. Nach unserem Dinner sind wir noch am Marktplatz gewesen und haben uns hinter der Kirche das nächtliche Treiben angeschaut, bis es dann wieder ins Hotel ging.

Einige Bekannte haben von Verona geschwärmt. Mitunter war das auch ein Grund für uns einen Abstecher dort hin zu machen. Ich finde die Stadt sehr schön, auch wenn es zahlreiche andere interessant und meinem Geschmack nach schönere italienische Städte gibt. 

 


 

Den letzten Tag haben wir ganz gemütlich am Markt in der Kleinstadt gestartet und am Pool weitergeführt. Den ganzen Tag einfach mal nichts tun, das kann schon auch was. :)

Abends ging es noch einmal nach Bardolino zum Essen und flanieren.

In einem der bekanntesten und zentralsten Lokale haben wir den Abend ausklingen lassen und uns auf den Heimreiseverkehr eingestellt. Leider standen wir dann am Sonntag auch bei 34 C° mit vielen, vielen anderen Urlaubern im Stau.

 

Aber... das hatten wir ja einkalkuliert und mit der richtigen Musik lässt sich auch der schlimmste Stau überstehen.


 

Via Preele

Pazzon / Caprino Veronese VR

 

 Wirklich traumhaft und man kann gegen einen Betrag von 15€ den Pool auch als "Nicht-Hotelgast" nutzen. Ebenso hat man die Möglichkeit, sich Getränke und Snacks an den Pool zu holen. 

Im Garten der Villa ist ein sehr süßes Lokal, was einen wunderbaren Blick in die Berge bietet.

Hier kann man gut und gerne den ganzen Tag relaxen.

 

 

Mein Fazit: der Gardasee ist definitiv eine Reise wert. Nicht nur, dass man in ein paar Stunden am See sitzen kann, auch das Freizeitangebot, sei es Radfahren, Schwimmen, Klettern etc. ist sehr umfangreich und für Klein und Groß ist einiges dabei.

Man sollte sich vielleicht überlegen, wann man fährt. Ab den Pfingstferien bis hin zu den Herbstferien ist eigentlich immer recht viel los. Wie gesagt, sollte man in dieser Saison verschiedene Staus bei der Dauer An- und Abreise mit einplanen.

Mit Kindern kann das schonmal ungemütlicher sein.

Das Gute ist, man kann jederzeit an einer der Tankstellen halt machen und sich einen Espresso holen, sich die Füße vertreten. Sobald man einen Blick auf den wunderschönen See werfen kann, ist auch die Wartezeit fast vergessen.

 

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