Mütter

 

Was das Mutterdasein für mich bedeutet und wie man sich frei machen sollte,

was Andere von einem denken.

Ansichten die mich glücklicher machen!

... read more!

 

 

 

Das WAHRE GLÜCK ist für mich natürlich meine Tochter!

Jeden Morgen auf´s Neue, wenn sie aufwacht und nach mir ruft, ist das mit Abstand das schönste Gefühl. Und natürlich startet man so viel positiver und glücklicher in den Tag.

 

In früheren Jahren ( im Teenageralter) war ich oft, sehr misstrauisch oder habe an allem genörgelt. Vor allem natürlich an meiner Mutter. Die konnte mir es selten recht machen.

Somit hat sie auch einiges abbekommen und mal ganz ehrlich, in welcher Familie gibt es nicht ab und zu mal Streit. 

Ich habe meine Mutter aber immer sehr bewundert, da sie mich als ich 6 Jahren alt war, alleine großgezogen hat. Sie hatte mehrere Jobs und jeder Alleinerziehende weiß was heißt, den Spagat zwischen Job und der Erziehung des Kindes zu meistern.

Da bleibt so gut wie gar keine Zeit für das "eigene Leben".

 

Am Wochenende war ich auch gerne bei meinen Großeltern. Das ermöglichte meiner Mutter die Sorgen und den Alltag für ein paar Stunden zu vergessen. 

 


 

Erst als ich selbst Mama geworden bin, habe ich verstanden was es heißt, für einen anderen Menschen Verantwortung zu übernehmen. Sich in vielen Situationen hinten anzustellen.

Ich hätte mir damals nie erträumen lassen, dass sich das Leben so schlagartig verändert.

 

Die Liebe und Bindung zu seinem Kind wird von Tag zu Tag stärker.

Daher verbringt man seine Freizeit auch am Liebsten mit den Kids.

Doch ab und zu fragt man sich, wann es sich eigentlich mal um einen selbst dreht, wann man Zeit für sich hat, wann man mit den Mädels auf einen Drink gehen etc.

 

Als meine Maus noch klein war, hatte ich in keinster Weise das Bedürfnis auszugehen, geschweige denn mir die Nacht um die Ohren zu schlagen.

Ich war Tag für Tag zu Hause und habe jede Minute mit meiner Kleinen verbracht.

Nach ein paar Monaten, ist mir jedoch die Decke auf den Kopf gefallen.

Mein Ex-Freund war damals wie heute sehr verständnisvoll und hat mir Abende mit meinen Freundinnen ermöglicht, an denen ich mit gutem Gewissen weg gehen konnte, da er auf unsere Tochter aufgepasst hat.

 

Seit nun 2 Jahren bin ich Single und wir haben die Vereinbarung, dass die Maus am Wochenende ein bis zwei Tage bei ihm verbirgt, wodurch ich Freizeit habe und diese auch frei gestallte.

Ich denke, Kinder sind sowohl beim Vater wie auch bei der Mutter am Besten aufgehoben!

 

Ich nehme mir noch in manchen Situation das Recht heraus, an mich zu denken.

Wie zum Beispiel, Essen gehen mit Freunden wenn meine Tochter bei ihrem Papa ist.

Das wird mir in Kommentaren, hier auf dem Blog oder auf Instagram vorgehalten und ich bekomme negative und zum Teil beleidigende Kommentare. 

Diese treffen mich meist sehr, da ich mich rund um die Woche um meine Maus kümmere und in dieser Rolle sehr aufgehe. 

Ich denke man muss niemandem Rechenschaft ablegen außer sich selbst. 

Doch ich habe gelegentlich das Bedürfnis mich zu rechtfertigen, vielleicht, weil ich ein schlechtes Gewissen habe wenn ich meinen Spaß habe und meine Tochter "abgebe".

Doch als ich genauer darüber nachgedacht habe, ist mir bewusst geworden, dass ich 25 Jahre jung bin und wenn meine Maus bei ihrem Papa ist ( wo sie in den besten Händen ist) darf auch ich so frei über meine Zeit verfügen wie ich das will. 

Soll ich den Freitag oder Samstagabend auf der Couch vor dem Fernseher verbringen und mich alleine langweilen? Oder darf auch ich mit meinen Freunden Spaß haben? 

 

 

Mir ist JETZT bewusst geworden, dass wir nicht nur Mütter sind, sondern auch immer noch ein Stück weit Frauen - zum Teil, junge Frauen, in meinem Fall: auch noch Single.

Wenn man nur Zuhause sitzt und unglücklich ist, dann bringt das weder einem selbst etwas, noch den Kindern. 

Denn das Zufriedene und Ausgeglichene kommt sicher nicht vom unglücklich sein.

 

An diejenigen, die Ihren negativen Kommentare nicht für sich behalten können, möchte ich hiermit sagen, dass man erst mal vor der eigenen Tür kehren sollte, bevor man andere kritisiert oder beleidigt.

 

Ich danke alldenjeniegen, die mich jedes mal aufs Neue darin bestätigen, dass ich es schon ganz gut mache, so wie ich es mache. Aber am Allermeisten bestätigt mich natürlich die Tatsache, dass ich eine wundervolle, lebhafte, höfliche, lebensfrohe, großzügige und liebevolle Tochter habe. 

Die mich so unglaublich glücklich macht!!!!

 

 

 An alle Mütter: 

IHR SEIT TOLL, IHR MACHT EINEN TOLLEN JOB UND GEBT NICHT AUF WENN EINE SCHWIERIGE PHASE KOMMT, ES WIRD IMMR WIEDER GUT UND LASST DIE LEUTE REDEN, DENN DAS KÖNNEN SIE AM BESTEN! BLEIBT EUCH TREU UND GEBT NICHT AUF!

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 6
  • #1

    Andrea (Montag, 24 Oktober 2016 20:47)

    Liebe Sophie, wunderschöne und wahre Worte! Bleib so wie du bist denn das ist gut so!

  • #2

    Sabrina (Montag, 24 Oktober 2016 22:47)

    Hey liebes! Ich bin so dermaßen überzeugt und finde es so toll wenn endlich mal jemand sagt was Sache ist!! Sehr wahr und interessant was du schreibst! Du bist eine tolle Mama!! Dickes bussi Sabsi

  • #3

    Jakob (Montag, 24 Oktober 2016 23:51)

    OMG

  • #4

    Eva Peter (Dienstag, 25 Oktober 2016 12:13)

    Richtig schöner Eintrag. Ich bin selbst auch Mama und stimme Dir zu.
    Als Mutter kümmern wir uns um die Erziehung unserer Kinder und das mit voller Liebe, es kostet oft viel Überwindung dann noch an sich selbst zu denken.
    Mit deinem Beitrag gibst du einen klitzekleine Einblick hinter die Fassade, sehr gut!
    Bin begeisterte Leserin und ich finde, du solltest viel öfter so schöne Beiträge verfassen!
    Mach weiter so!
    Viele liebe Grüße aus Pinneberg
    Deine Eva Peter

  • #5

    Oliver (Samstag, 29 Oktober 2016 12:10)

    Ziemlich beeindruckend!

  • #6

    Johanna (Dienstag, 01 November 2016 16:13)

    Darf ich dich mal ganz neugierig fragen wir das finanziell geht? Alleinerziehende und daheim? Das stelle ich mir sehr schwierig vor.. o.o Hut ab!